Mit offenen Augen starrend,

bleibt ein verschlossener Mund

im Angesicht der Gegenwart.

Einen Augenblick verharrend,

nur Schritte vor dem Abgrund

bleibt das Gesagte erspart.

Zeichen in der Leere,

mit geschlossenen Lidern

erregt und nervös,

müssen Worte in die Sphäre gleiten

und erwecken, was gedacht im Getös.

– Manuel D. H.

Wenn ich in den Spiegel blicke, blickt er in mich hinein.

Draußen vor dem Tor ist Wald, eine Birke weiß und schwarz, die Blätter sind längst gefallen.

Ich höre euch nicht, ich fürchte euch, bis das Licht die Erde durchbricht.

Wenn du aus der Leere schreitest, blicke ich in tiefe Schatten.

Drinnen hinter dem Tor ist Stille.

Ein Tisch leer und golden, der Kaffee längst kalt.