Im Charme des angerissenen Tages durch die Arbeit im Büro geraucht.

Vieles erledigte blieb erledigt. Das Unerledigte voller Inbrunst in der von Partikel durchdrängten, Feinstaub verpesteten Luft, zerrissen.

Irgendwann dazwischen eine Tasse Kaffee aus buchstäblich TOTEM Wasser gebraut, vergessen, doch kalt trinkt sich schön, wie man sagt. Ausgeschlürft bis zum letzten schwarzen Körnchen. Gut war’s, schön war’s.

Am Weg hinaus, schnell du Spiegel an der Wand sag was; „A fescher Teifl.“ Danke!

Wolken aus Tieren gebaut
Der Verstand auf Standby
Schreie unmenschlich laut 
Dein Rücken schwer vom Blei

So liegst du am Boden
Der Blick zum Horizont
Um dich endloses Toben
Träume für immer zerbombt

Wolken, Deine Phantasie
ein letzter Gedankengang
eine letzte Melodie
Weltungergang

Du schließt jeden Abend deine Augen

Zum Schlafengehen

Blickst in die Dunkelheit deiner herabgefallenen Lider

Denkst, Du bist der Herr, du bist. Bin Ich, ja!

Doch die Dunkelheit blickt in dich. Das Nichts blickt in dich.

In dich blickt Nichts. Denn Du bist allein.

Du schläfst allein.

Du wachst allein.

Du stirbst allein.

Nichts

– Manuel D H