In finsterem Keller, ein Schrecken entfacht,
Dort lauert sie, die Eine die tief unten wacht.
Mit Beinen so dünn und Augen so kalt,
Sie webt ihr Geflecht aus des Nachts dunklem Wald.

Ein Netz aus Schatten und seidigen Fäden,
Gewoben im Dunkel der vergessenen Tiefen.
Im Keller verweilt sie, sie die ist so still,
Mit einem Plan, der von Grauen erfüllt.

Verborgen im Dunkeln, sie lauert und lauscht,
Nach jedem Geräusch, das durch Kellermauern rauscht.
Sie hat kein Mitleid, kennt keine Gnade,
Sie die Eine im Keller, die finstere Brigade.

Doch wisse, o Mensch, der Keller ist dein,
Befrei dich vom Schrecken, lass das Licht hinein.
Tritt mutig voran, bezwinge die Nacht,
Denn sie die haust im Keller verliert an Macht.

Auf!

Raus aus dem Bett

Es ist noch zu früh für den Thron. Rein in das Badezimmer. Shorts ausgezogen. Kein Hemd.

Unter die Dusche. Das Wasser warm und morgendlich unangenehm auf der noch schlafenden Haut.

Fünf Minuten.

Fertig!

Zähne werden geputzt. Das süße Blut mischt sich mit dem Weiß der Zahnpasta.

Der Drang, endlich!

Der Thron will bestiegen werden.

Der Thron des kleinen Mannes, der kleinen Frau, des kleinen Menschen.

Ein fürchterlich grausam stinkender Thron.

Im Charme des angerissenen Tages durch die Arbeit im Büro geraucht.

Vieles erledigte blieb erledigt. Das Unerledigte voller Inbrunst in der von Partikel durchdrängten, Feinstaub verpesteten Luft, zerrissen.

Irgendwann dazwischen eine Tasse Kaffee aus buchstäblich TOTEM Wasser gebraut, vergessen, doch kalt trinkt sich schön, wie man sagt. Ausgeschlürft bis zum letzten schwarzen Körnchen. Gut war’s, schön war’s.

Am Weg hinaus, schnell du Spiegel an der Wand sag was; „A fescher Teifl.“ Danke!